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Der Weg war umsonst
Weihnachtsgeschenke gab es am Sonntagabend nur für den einheimischen ERV von diesmal völlig indisponierten Dragons, die gegenüber dem Bad Kissinger Spiel, bei dem sie eine famose, vor allem kämpferische, Leistung boten, nicht wiederzuerkennen waren.
Dragons: Hagn, Helwig, Gerber, Kiesslin, Bäumler, Radant, Knösch, Broschik, Grünitz, Junge, Sper, Gigler, Schanagl F. und Wach
ERV Schweinfurt: Jung, Pöhlmann, Krause, Schäfer, Rink, Eberlein, Knaup, Pretzler, Schneider, Dürr, Zimmermann, Ludwig, Freund, Lang, Dittmann, Kraus, Ryder und Rabs
Tore: 1:0 (7.) Freund, 2:0 (10.) Ludwig, 3:0 (12.) Dürr, 3:1 (18.) Broschik, 3:2 (20.) Junge, 3:3 (39.) Gigler, 4:3 (51.) Zimmermann, 5:3 (58.) Rabs
Strafen: Dragons 30 +2x10 für Grünitz und Knösch, Schweinfurt 18
Schiedsrichter:
Zuschauer: ca. 40
Mitterteich (wgs)Was nützt der überragenste Torhüter, wenn sich der Rest der Mannschaft bereits im Winterschlaf befindet, und so setzte es gegen Schweinfurt eine verdiente 5:3-Niederlage. Die Reserve-Dogs zeigten sich vor allem durch die Tatsache, das sie in der Heimbegegnung auf mehrere Junioren-Cracks zurückgreifen konnten, gegenüber dem Hinspiel, dass sie bekanntlich äußerst glücklich mit 4:3 gewinnen konnten, stark verbessert, eine absolute Übermannschaft stand jedoch zu keiner Phase der Partie auf dem Eis. Einzig und allein der Behäbigkeit, die manchmal vor allem in kämpferischer Hinsicht schon fast an Arbeitsverweigerung grenzte, hat Schweinfurt den Sieg zu verdanken. Offensichtlich wollten sich die meisten Akteure für die bevorstehenden Weihnachtsfeietage schonen, anders ist es nicht zu erklären, dass man die Scheibe nicht erreichte, obwohl man zwei Meter näher als der Gegner dazu stand. Abspielfehler und Unstimmigkeiten in der Hintermannschaft trugen ein übriges dazu bei, das man am Ende wieder einmal mit leeren Händen die Heimfahrt antrat. In den ersten 10 Minuten überrannte Schweinfurt ein ums andere Mal die Deckung und spielte sich einen beruhigenden 3:0-Vorsprung heraus. Danach hatten sie das Spiel offensichtlich bereits gewonnen und schalteten zwei Gänge zurück, wodurch Mitterteich seinerseits zu Chancen kam, was dem durchaus als glücklich zu bezeichnenden 3:3 bis zur51. Minute entsprach. Als es jedoch darauf ankam, nutzte man die sich bietenden Gelegenheiten zu zwei weiteren Treffern. Eine reelle Siegchance hatten die Dragons während der gesamten Spielzeit diesmal nicht.
Das Schiedsrichter-Gespann hat sicherlich ebenfalls schon bessere Tage gesehen doch wäre es unfair, sie für den Spielausgang verantwortlich zu machen, wenngleich eine leichte Tendenz zur Bevorzugung der Heimmannschaft unübersehbar war.
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