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Vorbericht                          - ERV Schweinfurt 1b vs. EHC Mitterteich -

Letztes Spiel des Jahres

Mitterteich (wgs)
Zur letzten Begegnung in diesem Jahr reisen die Stiftländer am morgigen Sonntag nach Schweinfurt zur dortigen Bayernliga-Reserve. Schweinfurt führt die Tabelle dank eines mehr absolvierten Spieles mit nur einem Verlustpunkt vor dem EC Bad Kissingen (10:0) an. Das auch die beiden Tabellenersten nur mit Wasser kochen, konnte man letzten Samstag in Bad Kissingen eindrucksvoll studieren. Das Hinspiel in Mitterteich vor einigen Wochen hätten die Dragons bei konsequenter Chancenverwertung gut und gerne zweistellig gewinnen müssen, die Schweinfurter 1b war damals nahezu chancenlos und verließ nur dank haarsträubender Dragons-Disziplin im letzten Drittel und eben den serienweise ausgelassenen Einschussmöglichkeiten letztendlich als Sieger die Halle. Diese Scharte auszuwetzen
müsste den Drachen nach der in Bad Kissingen gezeigten Leistung eigentlich gelingen, denn das die Schweinfurter 1b in den letzten 7 Wochen dermaßen an Klasse hinzugewonnen hat, ist wohl eher unwahrscheinlich. Spielentscheidend dürfte sicherlich wieder einmal sein, dass man seine sich bietenden Chancen im gegnerischen Kasten unterbringt und sich nicht wieder durch Disziplinlosigkeiten und krasse Abwehrschnitzer selbst um den verdienten Erfolg bringt.

Abfahrt ist um 13.30 Uhr an der Eishalle, das Spiel selbst beginnt um 17.30 h. 

 

Spielbericht                         - ERV Schweinfurt 1b vs. EHC Mitterteich -

Der Weg war umsonst

Weihnachtsgeschenke gab es am Sonntagabend nur für den einheimischen ERV von diesmal völlig indisponierten Dragons, die gegenüber dem Bad Kissinger Spiel, bei dem sie eine famose, vor allem kämpferische, Leistung boten, nicht wiederzuerkennen waren.

Dragons: Hagn, Helwig, Gerber, Kiesslin, Bäumler, Radant, Knösch, Broschik, Grünitz, Junge, Sper, Gigler, Schanagl F. und Wach

ERV Schweinfurt: Jung, Pöhlmann, Krause, Schäfer, Rink, Eberlein, Knaup, Pretzler, Schneider, Dürr, Zimmermann, Ludwig, Freund, Lang, Dittmann, Kraus, Ryder und Rabs

Tore: 1:0 (7.) Freund, 2:0 (10.) Ludwig, 3:0 (12.) Dürr, 3:1 (18.) Broschik, 3:2 (20.) Junge, 3:3 (39.) Gigler, 4:3 (51.) Zimmermann, 5:3 (58.) Rabs

Strafen: Dragons 30 +2x10 für Grünitz und Knösch, Schweinfurt 18

Schiedsrichter:

Zuschauer: ca. 40

Mitterteich (wgs)Was nützt der überragenste Torhüter, wenn sich der Rest der Mannschaft bereits im Winterschlaf befindet, und so setzte es gegen Schweinfurt eine verdiente 5:3-Niederlage. Die Reserve-Dogs zeigten sich vor allem durch die Tatsache, das sie in der Heimbegegnung auf mehrere Junioren-Cracks zurückgreifen konnten, gegenüber dem Hinspiel, dass sie bekanntlich äußerst glücklich mit 4:3 gewinnen konnten, stark verbessert, eine absolute Übermannschaft stand jedoch zu keiner Phase der Partie auf dem Eis. Einzig und allein der Behäbigkeit, die manchmal vor allem in kämpferischer Hinsicht schon fast an Arbeitsverweigerung grenzte, hat Schweinfurt den Sieg zu verdanken. Offensichtlich wollten sich die meisten Akteure für die bevorstehenden Weihnachtsfeietage schonen, anders ist es nicht zu erklären, dass man die Scheibe nicht erreichte, obwohl man zwei Meter näher als der Gegner dazu stand. Abspielfehler und Unstimmigkeiten in der Hintermannschaft trugen ein übriges dazu bei, das man am Ende wieder einmal mit leeren Händen die Heimfahrt antrat. In den ersten 10 Minuten überrannte Schweinfurt ein ums andere Mal die Deckung und spielte sich einen beruhigenden 3:0-Vorsprung heraus. Danach hatten sie das Spiel offensichtlich bereits gewonnen und schalteten zwei Gänge zurück, wodurch Mitterteich seinerseits zu Chancen kam, was dem durchaus als glücklich zu bezeichnenden 3:3 bis zur51. Minute entsprach. Als es jedoch darauf ankam, nutzte man die sich bietenden Gelegenheiten zu zwei weiteren Treffern. Eine reelle Siegchance hatten die Dragons während der gesamten Spielzeit diesmal nicht.

Das Schiedsrichter-Gespann hat sicherlich ebenfalls schon bessere Tage gesehen doch wäre es unfair, sie für den Spielausgang verantwortlich zu machen, wenngleich eine leichte Tendenz zur Bevorzugung der Heimmannschaft unübersehbar war.