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Vorbericht                            - EHC Regensburg vs. EHC Mitterteich -

Gelingt auch diesmal wieder Sieg?

Mitterteich (wgs)
Heute Abend begeben sich die Dragons nach Regensburg zum Rückspiel gegen den dortigen EHC. Das Hinspiel endete bekanntlich mit einem Eklat, nachdem die Regensburger beim Stande von 5:0 für Mitterteich wegen angeblich gravierender Benachteiligung durch die Schiedsrichter das Eis verliessen. Bleibt zu hoffen, das es bei diesem Samstagsspiel ein sportliches Ergebnis gibt und hoffentlich wieder zugunsten des EHC Stiftland. Die Regensburger zieren mit 4:8 Punkten das Tabellenende, wobei man aber berücksichtigen muss, dass sie bisher drei Spiele weniger absolviert haben als Mitterteich. Im Hinspiel agierten sie äußerst harmlos und hätten bei konsequenter Spielfortsetzung wahrscheinlich zweistellig verloren, was allerdings nicht heisst, dass die Partie bereits vor dem Anpfiff schon gewonnen ist. Die Dragons haben etwas gutzumachen im Hinblick auf die blamable Niederlage vom Vorsonntag gegen Würzburg und so ist es äußerst schwierig, eine Prognose hinsichtlich des Endergenisses abzugeben. Zwei Punkte wären allerdings Balsam für das Selbstvertrauen der Mitterteicher Cracks.

Spielbeginn ist um 19.30 Uhr, Abfahrt an der Eishalle um 16.45 Uhr. Mitreisende Fans sind herzlich willkommen.

 

Spielbericht                           - EHC Regensburg vs. EHC Mitterteich -

Mitterteich unter Wert geschlagen

Wer evtl. die Meinung vertreten hatte, dass derart unreguläre Bedingungen wie in Würzburg nicht zu toppen wären, der hätte sich das Spiel der Dragons am Samstag in Regensburg ansehen sollen. Was dort von Seiten der Schiedsrichter geboten wurde, spottet reell jeder Beschreibung.

Dragons: Hagn, Helwig, Gerber, Bäumler, Radant, Scharnagl M., Broschik, Grünitz, Scharnagl F., Merkl und Knösch

Regensburg: Lugauer, Sigllechner, Jiraschek, Meyer, Prechtl, Albrecht, Meixner, Weiß, Eberhard Armin und Alex, Klingshirn, Seier, Riedl, Wenzl, Kaiser, Francuski, Matzurek und Stummvoll

Tore: 1:0 (18.) Kaiser, 1:1 (22.) Merkl, 2:1 (25.) Kaiser, 3:1 (30.) Stummvoll, 4:1 (34.) Matzurek, 5:1 (43.) Matzurek, 6:1 (51.) Wenzl

Strafen: Regensburg 14+10 für Stummvoll, Dragons 16+10 für Knösch+ Broschik +Spieldauer für Gerber

Schiedsrichter: nicht zu ermitteln

Zuschauer: ca. 100

Mitterteich (wgs) Über das Spiel an sich gibt es gar nicht so viel zu berichten, es verlief eigentlich größtenteils fair und in geordneten Bahnen, einzig der Umstand, das die Mitterteicher Truppe zum dritten Mal in Folge mit nur neun Feldspielern auflief ist wohl die Tatsache geschuldet, dass man erneut als Verlierer das Stadion verlassen musste. In dieser Hinsicht sollte sich die Vereinsführung ernstlich Gedanken machen ob es überhaupt noch Sinn macht, zu Spielen anzutreten. Der erneut glänzende Hagn im Kasten gerät immer mehr zur bedauernswerten Figur im Team. Das die sich bietenden wenigen Großchancen ausgelassen wurden, ist an sich schon gar keine Notiz mehr wert. Als einzig positives ist anzumerken, dass man nicht, wie die Regensburger im Hinspiel, beleidigt nach 30 Minuten das Eis verliess, obwohl es, im Gegensatz zu den Regensburgern, dazu jeden Grund gegeben hätte, sondern tapfer bis zur letzten Sekunde weiterkämpfte.

Was sich die sog. Unparteiischen, die diesen Titel in keinster Weise verdient hatten, jedoch leisteten, geht schon sprichwörtlich nicht mehr auf die viel zitierte Kuhhaut. Die Begegnung hätte an sich gar nicht angepfiffen werden dürfen, es fehlte von Seiten Regensburgs im Ernstfall die medizinische Erstversorgung (keine erkennbarer Sanitäter in der Halle, obwohl auf dem Spielbericht unterschrieben war). Zudem bedeckte der genannte Schiri Spieler und Verantwortliche Mitterteichs mit unflätigsten Ausdrücken. Ein Großteil der Zeitstrafen und sämtliche Disziplinarstrafen waren durch nichts zu begründen. Selbst die Regensburger Spieler konnten manchmal nur mit dem Kopf schütteln. Daraus ist wahrscheinlich auch zu erklären, das die Namen der beiden Herren nicht zu ermitteln waren.

Insgesamt gesehen konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich in erster Linie wohl um eine „Retourkutsche“ handelte, zu eindeutig waren hierfür die Anzeichen; offensichtlich reicht es, um ein Spiel zu gewinnen nicht mehr, sich nur neue Spieler zu kaufen, leider eine tragische Entwicklung in diesem an sich doch so schönen und schnellen Sport.