|
Mitterteich unter Wert geschlagen
Wer evtl. die Meinung vertreten hatte, dass derart unreguläre Bedingungen wie in Würzburg nicht zu toppen wären, der hätte sich das Spiel der Dragons am Samstag in Regensburg ansehen sollen. Was dort von Seiten der Schiedsrichter geboten wurde, spottet reell jeder Beschreibung.
Dragons: Hagn, Helwig, Gerber, Bäumler, Radant, Scharnagl M., Broschik, Grünitz, Scharnagl F., Merkl und Knösch
Regensburg: Lugauer, Sigllechner, Jiraschek, Meyer, Prechtl, Albrecht, Meixner, Weiß, Eberhard Armin und Alex, Klingshirn, Seier, Riedl, Wenzl, Kaiser, Francuski, Matzurek und Stummvoll
Tore: 1:0 (18.) Kaiser, 1:1 (22.) Merkl, 2:1 (25.) Kaiser, 3:1 (30.) Stummvoll, 4:1 (34.) Matzurek, 5:1 (43.) Matzurek, 6:1 (51.) Wenzl
Strafen: Regensburg 14+10 für Stummvoll, Dragons 16+10 für Knösch+ Broschik +Spieldauer für Gerber
Schiedsrichter: nicht zu ermitteln
Zuschauer: ca. 100
Mitterteich (wgs) Über das Spiel an sich gibt es gar nicht so viel zu berichten, es verlief eigentlich größtenteils fair und in geordneten Bahnen, einzig der Umstand, das die Mitterteicher Truppe zum dritten Mal in Folge mit nur neun Feldspielern auflief ist wohl die Tatsache geschuldet, dass man erneut als Verlierer das Stadion verlassen musste. In dieser Hinsicht sollte sich die Vereinsführung ernstlich Gedanken machen ob es überhaupt noch Sinn macht, zu Spielen anzutreten. Der erneut glänzende Hagn im Kasten gerät immer mehr zur bedauernswerten Figur im Team. Das die sich bietenden wenigen Großchancen ausgelassen wurden, ist an sich schon gar keine Notiz mehr wert. Als einzig positives ist anzumerken, dass man nicht, wie die Regensburger im Hinspiel, beleidigt nach 30 Minuten das Eis verliess, obwohl es, im Gegensatz zu den Regensburgern, dazu jeden Grund gegeben hätte, sondern tapfer bis zur letzten Sekunde weiterkämpfte.
Was sich die sog. Unparteiischen, die diesen Titel in keinster Weise verdient hatten, jedoch leisteten, geht schon sprichwörtlich nicht mehr auf die viel zitierte Kuhhaut. Die Begegnung hätte an sich gar nicht angepfiffen werden dürfen, es fehlte von Seiten Regensburgs im Ernstfall die medizinische Erstversorgung (keine erkennbarer Sanitäter in der Halle, obwohl auf dem Spielbericht unterschrieben war). Zudem bedeckte der genannte Schiri Spieler und Verantwortliche Mitterteichs mit unflätigsten Ausdrücken. Ein Großteil der Zeitstrafen und sämtliche Disziplinarstrafen waren durch nichts zu begründen. Selbst die Regensburger Spieler konnten manchmal nur mit dem Kopf schütteln. Daraus ist wahrscheinlich auch zu erklären, das die Namen der beiden Herren nicht zu ermitteln waren.
Insgesamt gesehen konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich in erster Linie wohl um eine „Retourkutsche“ handelte, zu eindeutig waren hierfür die Anzeichen; offensichtlich reicht es, um ein Spiel zu gewinnen nicht mehr, sich nur neue Spieler zu kaufen, leider eine tragische Entwicklung in diesem an sich doch so schönen und schnellen Sport.
|