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Revanche geht in die Hose
Wenn es der Gegner nicht schafft, schießen wir ihm eben selbst die Tore, so oder ähnlich mögen die Dragons am Sonntagabend wohl gedacht haben. Im Gegensatz zum Kissinger Spiel ließ Mitterteich diesmal leider jegliche Tugend vermissen.
Dragons: Hagn, Helwig, Radant, Bäumler, Gerber, Scharnagl M., Broschik, Grünitz, Sper, Gigler, Merkel und Scharnagl F.
Würzburg: Chernyavsky, Angl, Durnev, Moriz, Küseters, Lang, Heckenberger, Stumpf, Ferstl, Metz, Müller, Kacir, Glotz, Hirschauer, Berkmann, Hofmann und Glotz
Tore: 1:0 (6.) Gerber,1:1 (9.) Müller, 2:1 (16.) Gigler, 2:2 (19.) Metz, 2:3 (30.) Ferstl, 3:3 (32.) Sper, 3:4 (34.) Ferstl, 3:5 (40.) Küsters, 4:5 (56.) Grünitz, 4:6 (59.) Glotz
Strafen: Dragons 18+10 für Radant , Würzburg 18
Schiedsrichter: Schmidmeier und Waldner
Zuschauer: ca. 50
Mitterteich (wgs)
Sechs Tore erzielte der ESV Würzburg gegen den EHC Mitterteich zum 6:4-Sieg, und kein einziges dieser Tore mussten er sich erarbeiten, es waren samt und sonders Geschenke der Heimmannschaft, die durch haarsträubende Abspielfehler, Scheibenverluste und Anfängerfehler in der Deckungsarbeit den ESV zum toreschiessen einluden. Wenn Gefahr für das Würzburger Gehäuse bestand, dann fast ausnahmslos durch den stets agilen Gigler, der als einziger nicht pomadig wirkte im Dragons-Team. Vadim Chernyavsky im Würzburger Kasten hatte am Sonntag nicht seinen besten Tag erwischt, demgegenüber seinen Kollegen Tobi Hagn keinerlei Schuld an der verdienten Niederlage trifft, er sorgte im Gegenteil mit einigen Glanzparaden dafür, das die Abfuhr nicht noch drastischer ausfiel.
An den Schiedsrichtern lag es diesmal sicherlich nicht, dass Mitterteich phasenweise spielte wie eben erst der Koje entstiegen, auch brachte nicht der Würzburger Gegner die Härte ins Spiel, was wiederum zahlreiche Strafzeiten nach sich zog. Einzig und allein dem eigenen Unvermögen hat man diese Niederlage zuzuschreiben. Auch der Umstand, dass man mit nu zehn Feldspielern antreten musste, kann nicht als Entschuldigung vorgeschoben werden, hat doch das vorhin erwähnte Spiel gegen Bad Kissingen gezeigt, dass es auch anders geht.
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